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2 Tage
Exkursion Schweiz
«Best of Switzerland» Eine Reise zu Gebäudebegrünungs-Highlights in der Schweiz
Programm Dienstag & Mittwoch 03.-04. Juni 2025
Programm
Dienstag, 3. Juni
8:15 Uhr
Treffpunkt Kollegiengebäude Universität Basel, Registrierungsbüro
8:45 Uhr
Naturoase in luftiger Höhe – Dachbegrünung Jacob Burckhardt-Haus
Hoch über den Gleisen des Bahnhofs eröffnet sich eine Naturoase mit Orchideen und einer grossen Pflanzenvielfalt. Wir zeigen mit welchen einfachen Gestaltungsmitteln die Biodiversität auf Dächern gefördert werden kann.


9:30 Uhr
Alles im Fluss: Naturoase und «Schwammstadt-Dach» Dachbegrünung St. Jakobshalle
Mit verschiedenen Einrichtungsvarianten und Saatgut aus der Reinacher Heide wurde auf dem Dach der St. Jakobshalle eine naturnahe Flussuferlandschaft gestaltet – ein Paradies für Insekten und Vögel, auf einem Dach! Das «Schwammstadt-Dach» ist entwässerungstechnisch mit einem Nebendach verbunden und optimiert so auch die Wasserspeicherung.




10:45 Uhr
Unverwechselbar, markant und dennoch filigran gebaut und begrünt – Futuro Liestal
Die Gestaltungsidee für die Gebäudebegrünung auf dem Futuro-Gebäude entwickelte sich aus einer Interpretation der umliegenden Kulturlandschaft mit Prinzipien der Konkreten Kunst.
Die Kulturlandschaft der Nordwestschweiz und insbesondere des Baselbieter Juras ist ein kleinteiliges Mosaik unterschiedlicher land- und gartenbaulicher Nutzungen und Pflanzenkulturen. Auch die unmittelbar an das Futuro-Areal angrenzenden Flächen entsprechen diesem Muster. Es ist deshalb diese Ausprägung, welche für die Gestaltung insbesondere des Daches adaptiert wird. Eine grossflächige bodengebundene Fassadenbegrünung umschliesst den markant-filigranen Bau.





11:30 Uhr
Mittagspause
13:30 Uhr
Einkaufszentrum Telli, Aarau
Auf dem Einkaufszentrum Telli wurden eine vielfältige Flussuferlandschaft mit Übergängen zu Wiesenhabitaten geschaffen zur Förderung der Biodiversität.




15:00 Uhr
Aglaya Garden Tower, Rotkreuz
Aus einem als Büroflächen genutzten Sockel erhebt sich der 70 Meter hohe Wohnturm «Aglaya» über dem Neubauquartier Suurstoffi beim Bahnhof Rotkreuz. Das Hochhaus ist ein Pionierprojekt mit Fernwirkung und der erste Wohnturm nördlich der Alpen, der über die ganze Fassade und auf dem Dach begrünt ist. Es reiht sich ein in illustre Beispiele neuer «Hängender Gärten», etwa den «Bosco Verticale» in Mailand oder das «Parkroyal»-Gebäude in Singapur. Die durchgehende Begrünung war die tragende Idee der Bauherrschaft, die auf dem Areal Suurstoffi ein zukunftsfähiges Quartier mit eigener Energieversorgung, gestalteten Grünräumen und hoher Wohnqualität realisierte.



16:15 Uhr
Kräuter-Dachgarten, Grafenort
Fantastisch integriert in die Kulturlandschaft präsentiert sich der Dachgarten der Familie Bissig im weitläufigen Talboden. Eine beeindruckende Kombination von Produktionsstätte für Tee und Kräuterprodukte wurde auf einem Holz-Neubau realisiert, auf dem einerseits die Dachbegrünung als Nutzgarten funktioniert und im Gebäude gleich die Verarbeitung und Teile der Vermarktung durchgeführt werden können.



Abend
Übernachtung, Hotel wird organisiert
Mittwoch, 4. Juni
9:00 Uhr
Seewasserwerk Moos, Zürich / Wollishofen
Leitung: Rafael Schneider, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW, Forschungsgruppe Stadtökologie
Ein einzigartiges „Weltwunder der Bauökologie“. Gebaut 1914 als eines der ersten Stahlbetonbauten der Schweiz. Die begrünte Dachfläche ist seit 100 Jahren dicht (1,5 cm Gussasphalt Abdichtung) und gilt heute quasi als Naturschutzgebiet dank der Orchideenvielfalt, welche seinesgleichen sucht im Grossraum Zürich.
Das Dach des unter Denkmalschutz stehenden Baukomplexes zeigt auf, wie die Flora aus den Zeiten des frühen 20. Jahrhunderts auf den Dächern erhalten werden konnte.




10:15 Uhr
MFO-Park, Zürich Oerlikon
Ein Meisterwerk und eine Ikone der Stadtbegrünung!
Der MFO-Park besteht aus zwei Teilen: einem Parkteil und einem grossen Platz. Eine grosse, begrünte Halle überspannt den Parkteil und schafft einen einzigartigen, multifunktionalen Raum von hoher Qualität. Die Halle entspricht den grossmassstäblichen Volumen der umliegenden Bebauung. Die doppelwandige verzinkte Stahlkonstruktion mit Rankhilfen aus Inox-Stahlseilen wird von verschiedenartigen üppig wachsenden und duftenden Kletterpflanzen eingehüllt.




11:30 Uhr
Erdhäuser Peter Vetsch
Die in Hügel und Hänge gebauten Erdhäuser beweisen, wie wunderbar Architektur mit der Umgebung harmonieren kann. Die energieeffizienten Wunderwerke stehen im Einklang mit der Natur und gehören zu den unkonventionellsten unterirdischen Projekten der Welt. In Dietikon können wir eine der berühmtesten Anlagen von Peter Vetsch aus der Nähe betrachten.




12:30 Uhr
Ein Musterdach für die Landwirtschaft – Begrünung und Klimaanlage Legehennenstall Asphof, Rothenfluh
Auf dem Asphof (Rothenfluh) wurde ein Musterdach für landwirtschaftliche Nutzbauten realisiert, welches die Temperatur im Innern des „Bio“-Legehennenstalles (Auslaufhaltung der Hühner) reguliert sowie die Anlage optisch in die Umgebung einpasst. Die 1000m2 wurden mit landschaftstypischem Material, nach dem Verfahren der Abteilung Umwelt und Natürliche Ressourcen der Hochschule Wädenswil, gestaltet. Die natürliche Landschaftsgestaltung auf dem umfangreichen Legehennenstall entwickelt sich im Laufe der Zeit in eine Trockenwiese, was die optimale Integration der Dachfläche in die Umgebung ermöglicht.




14:30 Uhr
Und es duftet! Fassadenbegrünung «Glyzinien-Allee» Feldbergstrasse
Eine «Ikone» der ökologischen Aufwertung von Strassenräumen, die über 60 Glyzinien begrünen, kühlen und bereichern seit 30 Jahren die Feldbergstrasse. Was ist zu beachten für erfolgreiche Fassadenbegrünungen, wie können wir am besten ganze Strassenzüge mit Kletterpflanzen aufwerten?


15:30 Uhr
Eine Dachbegrünung und Heuschreckenparadies und eine Fassadenbegrünung der Superlative beim Einkaufszentrum Stücki-Park
Viele seltene Heuschreckenarten konnten sich auf der grössten Dachbegrünung auf dem Stadtgebiet ansiedeln, sogar die Gottesanbeterin konnte schon gesichtet werden. Wir zeigen die ökologische Vielfalt des Daches und wie man Dachbegrünungen ideal mit PV-Modulen kombinieren kann. Dazu eine 300 m lange Fassadenbegrünung als vielfältige Pflanzenwand.




17:00 Uhr
Ende der Exkursion
(Programmänderungen vorbehalten)