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1 Tag

Exkursion Zürich

Bauökologische «Weltwunder» und Meisterwerke: Dach- und Fassadenbegrünungen in Zürich

Programm

Mittwoch, 4. Juni

Treffpunkt Bahnhof SBB
(genauer Ort und Kontaktangaben Exkursionsleitung wird den Teilnehmer*innen noch mitgeteilt)


Abfahrt Zug Richtung Zürich


Abfahrt S8 in Zürich nach Wollishofen


Shuttlebus von Wollishofen Bahnhof zum Seewasserwerk Moos


Seewasserwerk Moos, Zürich / Wollishofen

Leitung: Rafael Schneider, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW, Forschungsgruppe Stadtökologie
Ein einzigartiges „Weltwunder der Bauökologie“. Gebaut 1914 als eines der ersten Stahlbetonbauten der Schweiz. Die begrünte Dachfläche ist seit 100 Jahren dicht (1,5 cm Gussasphalt Abdichtung) und gilt heute quasi als Naturschutzgebiet dank der Orchideenvielfalt, welche seinesgleichen sucht im Grossraum Zürich.
Das Dach des unter Denkmalschutz stehenden Baukomplexes zeigt auf, wie die Flora aus den Zeiten des frühen 20. Jahrhunderts auf den Dächern erhalten werden konnte.


Transport mit Shuttlebus zum Volkshaus


Volkshaus, Zürich

Leitung: Karin Satori, externe Beraterin im Auftrag von Grün Stadt Zürich
Das Volkshaus ist eine Kulturinstitution in Zürich. Das Dach des Theatersaals, Vordächer und Terrassen im Innenhof des Volkshauses waren mit Rundkies und Gummiplatten mitverant- wortlich für eine grosse Wärmeentwicklung in den Sommermonaten. Der Vorstand und die Geschäftsführerin des Volkshauses beschlossen möglichst grosse Teile der ungenutzten Flächen hitzemindernd und biodiversitätsfreundlich zu begrünen. Das Förderprogramm der Stadt Zürich bot eine Gründachberatung an und unterstütze die Trägerschaft mit Fördermitteln bei der Umsetzung. Insgesamt wurden im Frühjahr 2024 circa 200 m2 Gummiplatten und knapp 400 m2 Kies abgeräumt und durch extensive Dachbegrünungen und Faunastrukturen ersetzt. Auf den begehbaren Terrassen sind nebst Extensivbegrünungen auch Pflanztröge mit einheimischen Sträuchern und Kletterpflanzen eingesetzt worden.


Mit ÖV zum MFO-Park


MFO-Park, Zürich Oerlikon

Leitung: Andreas Badertscher, Grün Stadt Zürich 
Ein Meisterwerk und eine Ikone der Stadtbegrünung! Der MFO-Park besteht aus zwei Teilen: einem Parkteil und einem grossen Platz. Eine grosse, begrünte Halle überspannt den Parkteil und schafft einen einzigartigen, multifunktionalen Raum von hoher Qualität. Die Halle entspricht den grossmassstäblichen Volumen der umliegenden Bebauung. Die doppelwandige verzinkte Stahlkonstruktion mit Rankhilfen aus Inox-Stahlseilen wird von verschiedenartigen üppig wachsenden und duftenden Kletterpflanzen eingehüllt. Der Mitbeteiligte Planung und Gestalter Markus Fierz stellt das Projekt vor. Andreas Badetscher wird als zuständige Fachperson seitens Grün Stadt Zürich seine Erfahrungen in Bezug auf die Pflege des MFO-Parks teilen und Einblicke in den jährlichen Rückschnitt der Kletterpflanzen, sowie die Kontrolle der Bewässerungstechnik liefern. Die Pflege dieses speziellen und grossflächigen Vertikalbegrünungsprojekts bedingt eine gute Fachkenntnis und Pflegeplanung.


Mittagessen


Spaziergang nach Seebach
(genauer Ort und Kontaktangaben Exkursionsleitung wird den Teilnehmer*innen noch mitgeteilt)


Fassadenbegrünung, Zürich Seebach

Leitung: Corinne Rüedi, Natur am Haus GmbH
Die Begrünung wurde von Anfang an mit der Sanierung mitgedacht und das Konzept von Animal-Aided Design (AAD) verwendet. System bodengebunden an Rankhilfen. Im baulichen Ablauf zentral war auch die Abstimmung auf Vogelbrutzschutz. Bei der energetischen Sanierung von insgesamt 600 m2 Aussenhülle sind um die 50 Nester von Hausspatzen zerstört worden, die sich in den Storenkästen eingenistet hatten. Die Fassadenbegrünung gibt wenigstens einen Teil dieser verloren gegangenen Nistplätze zurück. Nicht nur sind die Bauarbeiten zeitlich mit dem Brutverhalten der Haussperlinge abgeglichen worden, auch wurde bei der Planung der umliegende Lebensraum der Sperlinge analysiert.


Fahrt zum Überlandpark

(genauer Ort und Kontaktangaben Exkursionsleitung wird den Teilnehmer*innen noch mitgeteilt)

Überlandpark, Zürich

Leitung: Grünstadt Zürich
Der Überlandpark: eine Autobahnabdeckung verbindet Quartiere! Während unter der Überdachung der Autobahnverkehr rollt, werden sich auf dem Deckel ab 2024 jung und alt erholen und vergnügen. Der neu begehbare, 940 Meter lange und 30 Meter breite Grünraum wird durch Aufgänge in Form von Rampen, Treppen und Liftanlagen erschlossen. Bepflanzung: Der Park wird Sonne, Wind und Wetter stark ausgesetzt sein, da die Bepflanzung von grossen Bäumen auf dem Deckel nicht möglich sein wird. Das Grünkonzept sieht deshalb eine steppenartige Vegetation vor mit Gräsern und kleineren und grösseren Büschen.

Ausklang und Apéro


Rückfahrt mit Tram nach Zürich Hauptbahnhof


Rückfahrt mit Zug nach Basel


Ende der Exkursion im Bahnhof Basel SBB


(Programmänderungen vorbehalten)

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